Du nimmst mir meine Luft zum Atmen weg,
doch alles was ich tun kann ist vergeblich weiter zu atmen.
Immer tiefer renne ich in den dunklen,schwarzen Wald hinein, der mich zu verschlingen versucht.Ich werde praktisch hineingezwungen von unsichtbaren Kräften, doch im grunde bist es nur du.Ich versuche dir zu entkommen doch renne dir in Wahrheit geradewegs in die Arme.Es ist viel zu kalt und ich merke wie ich zu zittern beginne.Meine Beine werden schneller, ich stolpere,vermutlich über meine eigenen Füße, und falle hin.Zitternd liege ich auf dem Boden versuche wieder auszustehen doch mein versuch misslingt.Vermutlich will ich auch gar nicht austehen, einfach nur hier liegen und einschlafen.Die Kälte lähmt mich immer mehr und ich ziehe mich zusammen.Ich höre Schritte hinter mir, muss mich nicht einmal umdrehen um zu sehen das du es bist.Deine Anwesenheit macht sich in jeder Faser meines Körpers bemerkbar,ich kneife meine Augen fest zusammen und hoffe das ich endlich einschlafe, doch ich bleibe hell wach.Du kniest dich vor mir auf den Boden und deine Hand legt sich sanft an meine Wange, erschrocken ziehst du sie gleich zurück als du bemerkst wie unterkühlt ich bin.Du ziehst mich hoch und mit einem Rück hast du mich in deinen Armen.Du trägst mich tiefer in den Wald hinein, ich will protestieren doch bin dir verfallen.Die Wahrheit ist, ich will es nicht, will nicht von dir getrennt sein,ich klammere mich enger an dich, viel zu groß ist die Angst das du plötzlich verschwindest.Ich schaue stur auf den Boden zu groß ist die Angst davor, was ich in deinem Gesicht sehen könnte. Wahrscheinlich würde ich Hass darin sehen. Hass,Wut,Trauer, Verzweiflung und Ablehnung. Mich trifft die schmerzliche Erkenntnis das du mir wahrscheinlich nie verzeihen wirst, das ich die Schmerzen die ich dir zugefügt habe, nie wieder weg machen kann. Mir wird langsam schwarz vor Augen, merke jetzt erst wie sehr mir kalt ist.Besorgt schaust du auf mich herunter als ich leise einen Ton von mir gebe und aufeinmal ist da nichts mehr.
